Kein starres Regelwerk: Das Modell rechnet jedes echte Ergebnis ein und passt sich laufend an — Spieler, Belag, Form und Markt.
Jeder Spieler und jede Mannschaft hat eine Stärkezahl (Elo). Nach jedem Match wird sie angepasst: Sieg gegen einen Stärkeren hebt sie kräftig, eine Niederlage gegen einen Schwächeren senkt sie. So bleibt die Einschätzung immer auf dem aktuellen Stand — ganz ohne Handarbeit.
Im Tennis führen wir das getrennt je Belag (Hard, Sand, Rasen), weil dieselbe Person auf Sand ein anderer Gegner sein kann als auf Rasen.
Zur reinen Elo-Zahl lernt ein Modell zusätzliche Faktoren dazu: aktuelle Form (letzte Spiele), direkter Vergleich, Müdigkeit durch enge Termine und die Buchmacher-Quote als Referenz. Diese Gewichte werden aus tausenden vergangenen Matches geschätzt, nicht geraten.
„Gut kalibriert“ heißt: Wenn das Modell 70 % sagt, gewinnt dieser Typ Tipp auch ungefähr in 70 % der Fälle. Genau das prüfen wir laufend gegen echte Ergebnisse — Übertreibung fällt sofort auf.
Ehrlich: Selbstlernend heißt nicht unschlagbar. Im Schnitt schlägt das Modell den Buchmacher nicht — es ordnet ein und macht Wahrscheinlichkeiten sichtbar, mehr nicht.